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«Worte & Klänge» – Short Talk mit Dinner Concert

Mit der neuen Konzertreihe «Worte & Klänge» bringen wir Spitzenmusiker in den Speisesaal. Kurator ist der Geiger Sebastian Bohren.

Sebastian Bohren (Bild siehe oben) ist einer der grossen Violinisten seiner Generation. Mit seinem Grossvater hat der 32-jährige Schweizer, der ein Mitglied der Besitzerfamilie Richard ist, etwas gemein. Er hat sich wie sein in Adelboden aufgewachsener Grossvater ins «Bellevue» verliebt. «Bei einem meiner Aufenthalte», sagt Sebastian Bohren, «hatte ich die Idee, dass das Bellevue mit seiner unaufgeregten und entspannten Atmosphäre im musikalischen Bereich eine Entsprechung finden sollte». Aus dieser Idee ist die neue Konzertreihe entstanden. Auftreten werden neben ihm viele weitere Schweizer Spitzenmusiker, die wir nachfolgend vorstellen.

Die Musikabende beginnen bei einem Glas Wein in der Lounge. In einem kurzen Gespräch zwischen dem Musiker und dem Moderator Stefan Keller erfahren Sie nicht nur Musikalisches, sondern kommen den Virtuosen auch persönlich ein bisschen näher. Zum Dinner entführen sie uns dann in die Werke ausgesuchter Komponisten. Oder sogar in ihr eigenes, denn Stars wie Daniel Schnyder zählen zu den grossen Komponisten unserer Zeit.

Short Talk um 18.30 Uhr, Dinner Concert um 20.00 Uhr

CHF 95.- für das 5-gängige Menu Marché inkl. Apérowein, für Hotelgäste in Halbpension im Preis inbegriffen.

Eine Anmeldung ist erwünscht:
+41 (0)33 673 80 00

info@bellevue-parkhotel.ch

Freitag, 3. Januar 2020 - Ingolf Turban, Violine

Ingolf Turban war gerade erst 12, als er in die Violinen-Klasse von Gerhard Hetzel aufgenommen wurde. Das war in München, und dort wurde er auch mit nur 21 Jahren zum ersten Konzertmeister der Münchner Philharmoniker. Wenig später debütierte er an der Mailänder Scala. Bis heute hat Ingolf Turban über 40 CDs veröffentlicht, darunter von der Violine begleitete Literaturlesungen mit seiner Schwester Dietlinde Turban. Kritiker finden nichts anderes als Worte der Begeisterung für seine mitreissenden Klänge – „technische Brillanz“ und „explodierende Kontraste“ sind nur einige von ihnen. Der 55-Jährige ist aber nicht nur Musiker, sondern auch ein Humanist. Er sagt: „Ich wünsche mir eine Gesellschaft voller Menschenwürde und Achtung vor dem Leben ganz generell.“

Turban

Freitag, 31. Januar 2020 - Daniel Schnyder + Cécile Grüebler, Saxofon + Cello

Er ist einer der aktivsten und meist gespielten Komponisten seiner Generation. Daniel Schnyder lebt in New York, wo er nichts so sehr vermisst wie pasteurisierten Schweizer Käse. Aber das mal so nebenbei. Als Musiker ist Daniel Schnyder einer der integrativsten Persönlichkeiten. Viele seiner CDs sind Cross-Over-Produktionen mit arabischen, lateinamerikanischen und afrikanischen Musikern. Studiert hat er am Berkley College of Music in Boston. Er sagt: „Mich interessiert das Ganzheitliche an der Musik.“ Die klassische Musik hat leider jenes improvisatorische Element verloren, das man bei Bach und Beethoven noch finden kann“, erklärte er jüngst im „St. Galler Tagblatt“. „Ich will es wieder hineinbringen.“

Mit überzeugender Lässigkeit sagt Cécile Güebler: “Als ich im Alter von vier Jahren zum ersten Mal ein Cello hörte, wusste ich, dass dies mein Instrument ist.“ Die gebürtige Zürcherin gewann schon mit 11 Jahren den ersten Preis beim schweizerischen Jugend-Musikwettbewerb. Heute ist sie nicht nur Konzertcellistin, sondern auch Solocellistin für Studioproduktionen in London und Los Angeles. Im Kurzfilm „Das Probespiel“ von Guy Lichtenstein spielte sich als Cellistin die Hauptrolle und komponierte die Musik für die Schlussszene. Und was meinen die Meister? Mario Venzago, Schweizer Dirigent, sagt: „Ihr Ton ist schmeichelhaft, klar, süss, herb, wo nötig, und sie spielt ausserordentlich sauber.“

Schnyder

Donnerstag, 9. April 2020 - Ayaka Uchio, Violine

Man kann sie zweifellos als japanisches Wunderkind auf der Geige bezeichnen. Geboren wurde Ayaka Uchio 1997 in Osaka. Die Liste renommierter Musikprofessoren, die ihr Talent förderten, ist lang – zu lang, um jeden einzelnen zu erwähnen. Sie war 15, als sie den ersten Preis beim Student Music Conours of Japan gewann. Das war 2012. Von dort aus ging es als Musikerin recht zügig hinaus in die Welt – mit dem Tokyo Metropolitan Symphony Orchestra. Auch international wurde die Künstlerin inzwischen mehrfach ausgezeichnet, unter anderem gewann sie 2019 den Arthur Grumiaux Wettbewerb für junge Geiger (Kategorie D). Ihr Studium hat sie nochmals aufgegriffen und ist derzeit an der Münchener Hochschule für Musik und Theater.

Samstag, 30. Mai 2020 - Stradivari Trio mit Maja Weber, Lech Antonio Uszynski+Sebastian Bohren,Violoncello,Bratsche+Violine

Ihre Liebe zur Musik entdeckte sie beim häuslichen Musizieren im Familienkreis. Kein Wunder, dass Maja Weber schon im Alter von vier Jahren Cello spielte. Seite 1992 ist die Musikerin gemeinsam mit ihren Eltern im Kammermusik-Ensemble Ars Amata Zürich. Ihr Cello bezeichnet sie als „Werkzeug mit riesigen Möglichkeiten“: Es hat eine fantastische Geschichte, wurde früher Guilhermina Suggia gespielt – die portugiesische Cellistin war eine der ersten grossen Frauen-Solistinnen Anfang des 20. Jahrhunderts. Maja Weber gehört zum Stradivari-Quartett, einem der interessantesten zeitgenössischen Ensembles unserer Zeit. Mit Sebastian Bohren, Lech Antonio Uszynski und Xiaoming Wang tourt sie durch die ganze Welt.

Geboren wurde Lech Antonio Uszynski in Italien. Als Sohn einer polnischen Musikerfamilie wuchs er in der Schweiz auf. Hier begann er im Alter von sechs Jahren mit dem Geigenspiel, sattelte wenig später auf die Bratsche um. Einen Master in Kammermusik schloss er bei Professor Gerard Wyss an der Musikakademie Basel ab. Heute gehört Lech Antonio Uszynski zum Stradivari Quartett. Durch sein dichtes, leidenschaftliches Spiel zählt er zu den bedeutenden Bratschisten seiner Generation. Er spielt auf der Antonio Stradivari Viola »Gibson«, Cremona 1734.

Samstag, 24. Oktober 2020 - Reto Bieri, Klarinette und Sebastian Bohren, Violine

Die „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ schrieb über ihn: «Seine ausgefallenen, auf den ersten Blick skurril anmutenden Ideen weiss er in musikalisches Gold zu verwandeln.“ Gemeint ist Reto Bieri. Sonderling und Klangmagier. Er tourt durch die ganze Welt und lebt selbst zurückgezogen mit seiner Familie auf einem Bauernhof. “Diese Gegensätze“, sagt Reto Bieri, „geben meinem Leben eine Intensität“. Der Klarinettist sorgt stets für frischen Wind in der klassischen Musikszene, ist neben seinen Auftritten als Solist und Kammermusiker auch Professor an der Musikhochschule Universität Würzburg. Erste Erfahrungen mit Musik machte er übrigens mit einem ganz anderen Genre: Der Schweizer Volksmusik.

Samstag, 5. Dezember 2020 - Oliver Schnyder, Pianist

Den künstlerischen Ritterschlag gab ihm die NZZ. Intelligent, sensibel und virtuos sei sein Spiel und fügte hinzu: «Die Weltklasse lässt grüssen.» Der heute 46-jährige Pianist studierte bei Emmy Henz-Diemand in der Schweiz und bei Ruth Laredo in New York. Sein Debüt gab er im Kennedy Center in Washington, heute ist er in den Konzertsälen der Welt zu Hause. Schnyder spielt im Philharmonia Orchestra London genaus so wie im WDR Symphonie Orchester oder dem Tschaikowsky Sinfonieorchester Moskau. International präsent ist er auch mit dem von ihm gegründeten Oliver Schnyder Trio. Für sein unvergessliches Spiel wurde er mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet.

Moderation: Stefan Keller

Stefan Keller arbeitet als Publizist, Weinjournalist, Projektentwickler und Veranstalter. Er lebt in Wien, wo er auch seinen musikalischen Interessen nachgeht. Zuvor war er als Hotelier und Weinproduzent tätig. Neben dem Schreiben gehört auch das Reden als Moderator zu seinen Tätigkeiten. Sport? Der gebürtige Thuner ist ein begnadeter und leidenschaftlicher Fechter.

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